Wie ist das mit deinem Selbstwert

Was bist du dir wert

Ist das DEIN Satz?

„Selbstwert und Eigenliebe – das lebe ich voll aus!“
Wow! Ich gratuliere  dir herzlich!
Du  kannst diesen Artikel  gleich wieder schließen.

Oh – du winkst mit beiden Händen ab?
So ist das bei dir nicht?
Du hast da Zweifel?

In dem Fall  lade ich dich herzlich zum Weiterlesen ein.
Vielleicht kann ich dir helfen, das herauszufinden!


Das Ding mit dem Selbstwert

„Selbstwert“ und „Eigenliebe“ sind Begriffe, die mir ständig begegnen.
So oft, dass ich manchmal denke: „Ach bitte, nicht das schon wieder!“
Eigentlich weiß ich darüber bereits ziemlich viel.
Das ist in den  Coachingsitzungen bei meinen Klienten immer und immer wieder ein Thema!

Trotzdem  vergesse auch ich – die ich ständig damit arbeite –  im Alltagsgeschehen genau das immer wieder.
ICH  bin  für MICH die wichtigste Person!

Du meinst jetzt  vielleicht, dass das sehr egoistisch klingt!



Wir haben doch gelernt, dass es gut und richtig ist, anderen den Vortritt zu lassen und sich selbst  hinten anzustellen.

Alles andere wäre unhöflich und nicht angemessen!


Über die Höflichkeit

Eine Frage der Höflichkeit?
Sicherlich!
Aber auch noch ein wenig mehr!

Wenn du älter als zwanzig bist, erinnerst du dich sicher gut daran:
Gerade wir Frauen wurden meist so erzogen, dass wir uns den Bedürfnissen der restlichen Familie unterordnen sollten.

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Lieb und zurückhaltend durften wir gerne sein.
Lob haben wir erhalten für:

  • brav sein.
  • im Hintergrund bleiben.
  • ein bisschen anpacken und mithelfen.
    Den Jungs wurden Aufbegehren, Bockigkeit und Widerstand schon eher mal nachgesehen.

Genau deshalb ist ein Mangel an Selbstwertgefühl tendenziell eher ein Frauenthema. Auch wenn viele von uns auf dem Weg sind, sich aus alten Mustern zu befreien, so sind diese doch noch weit verbreitet!

Ich kenne auch viele Frauen, die es sich früh angewöhnt haben, sich eher wie Männer zu verhalten, als wie Frauen. Ein Junge zu sein schien von klein auf die bessere Wahl.
Lieber Papas Rolle einnehmen und stark sein, als Mamas.
Und als Erwachsene fällt diesen Frauen nun das weiblich und weich sein so schwer… 😉



Aber zurück zum „Hintenanstellen“.
Kinder kommen von alleine gar nicht auf den Gedanken, sich irgendwo hinten anzustellen.

Sie setzten sich ganz selbstverständlich an den Anfang, denn ihr Universum dreht sich erst einmal nur um SIE SELBST!


Es fällt mir immer wieder auf, wenn mein Sohn etwas erzählt.
Er sagt ganz natürlich und aus dem Bauch heraus: „Ich und der Hendrik haben… .“
Dann korrigiert mein Mann ihn regelmäßig: „Das heißt: Der Hendrik und ich…!“
Weshalb eigentlich???

Wo stehst du

Bei Erwachsenen und ganz besonders bei uns Frauen ist das ein wenig anders.
Auch wenn die meisten jetzt aus dem Kopf heraus spontan sagen:
„Natürlich bin ich wertvoll und wichtig!“
Im Alltag stellen wir uns gerne hintenan.


Wenn Unterstützung erbeten wird,  Aufgaben zu verteilen sind,
dann versorgen besonders  Hilfsbereite  die Nachbarn, die Freundin, den Fußballverein oder Kindergarten – BEVOR sie sich eine Pause gönnen und nach SICH schauen!
Ganz ehrlich, wie oft kommt es vor, dass der Partner oder ein anderes Familienmitglied zu dir sagt:
„Komm, du machst so viel! Leg dich aufs Sofa!

Bleib heute mal länger im Bett – ich übernehme das!“

Ich freue mich für dich, wenn du so jemanden an deiner Seite hast!


Hilfsangebote annehmen

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Werden wir doch noch eine Stufe ehrlicher:
Wenn du so etwas angeboten bekommst – kannst du es dann auch annehmen?



Meist ist das dann ein Fall für deinen Hr. Egon!
Die innere Stimme, unser fieser kleiner Gegenspieler, der dann flüstert oder schreit:

  • Niemand außer dir kann das so gut erledigen!
  • Niemand außer dir weiß wie das richtig geht!
  • Niemand macht das auch ordentlich und sorgfältig genug!

Sollte es dir dann nicht gelingen, von deinem Anspruch auf Perfektionismus ein wenig Abstand zu nehmen, heißt es für dich:
„Nix mit Sofa – hochwuchten, aufrappeln und weiter geht’s!“
Hier zeigt sich dein Wert, du bist doch sooo wichtig für deine Lieben!


Du hast es verstanden, oder?
Du selbst bist diejenige, die gut für dich sorgen muss!

Aber es geht doch

Jetzt magst du sagen: “ Aber es geht doch! Ist etwas unbequem, vielleicht auch Kräfte zehrend, aber ich schaffe das schon.“ Ja! Das klappt alles prima, so lange es klappt!

Bis irgendwann der Körper nachhilft und eine schöne lange Krankheit für die nötige Ruhepause sorgt!
Wenn du deine Ressourcen, deine Kraftdepots nicht wieder auffüllst mit dem, was dich glücklich macht und dich „nährt“, dann sind sie irgendwann leer!


Ein kleines „Burn Out“ klopft an, eine zähe Lebens- und Sinnkrise meldet sich, vielleicht eine Depression?
Erst dann halten wir inne – gezwungenermaßen – und überlegen, was wir uns von unserem Leben eigentlich  erhofft hatten.
Welche Ziele hatten wir uns gesteckt, wovon haben wir geträumt und wo ist das alles geblieben?

Zurück zum Thema

Was hat das alles jetzt mit Eigenliebe und Selbstwert zu tun?
Ach ja!
Wenn du dich richtig lieb hast, schaust du, dass es dir mindestens genauso gut geht wie deiner Familie!

Du sorgst dafür, dass Deine Bedürfnisse ebenfalls wichtig sind, dass sie gesehen und eingeplant werden.  Das tust du mit einem sauberen, guten Gewissen,
möglichst nicht  nur am Wochenende oder im Urlaub – sondern jeden Tag!
Weil du es dir wert bist!


Ein kleiner Test

Nimm dir JETZT einen  Moment und notiere dir einfach  in Punkten deinen Tagesablauf von gestern.

  • Wie viele deiner Aktivitäten dienen anderen Menschen in deinem Leben?
  • Wie viele Punkte sind Pflichtpunkte, die getan werden müssen (Haus, Tiere, Arbeit)?
  • Wie viele Punkte hast du notiert für Zeit und Aufmerksamkeit, die du dir selbst geschenkt hast?
  • Wie oft und lange hast du etwas getan, dass dir gut tut oder dir ein Bedürfnis ist?

Das ging gestern gerade nicht?
Ach so.  Na ja, solche Tage gibt es auch…
Dann mache den Test einfach noch einmal für heute.
Und – wie sieht es aus?  😉

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Hast du ausreichend Zeit für dich gehabt?


Damit meine ich sinnfreie Zeit, in der NICHTS getan werden brauchte?
Wenn ja,  dann lob dich ruhig mal richtig und klopf dir auf die Schultern!
Das ist nicht selbstverständlich.

Bitte  sorge weiter so gut für dich!

Sinnfreie Zeit

Sinnfreie Zeit kann sein:

  • Zeit, in der du dich mal aufs Sofa oder in die Badewanne legst,
    eine Zeitschrift blätterst oder ein Buch liest.
  • Zeit, in der du eine Runde spazieren gehst oder mit der Freundin telefonierst.
  • Zeit, in der du dich pflegst, die Füße hochlegst oder zum Spaß  Sport treibst.

Und dies alles möglichst OHNE schlechtes Gewissen, weil es dir wie „geklaute“ Zeit vorkommt.

Ich weiß, es gäbe ja eigentlich so vieles zu tun, was wichtiger wäre!
Für den Haushalt, die Arbeit, das Kind, die Tiere, die Eltern, den Garten.
Deine To Do-Liste ist lang genug!

Nun ja! Genau darum geht es: deine Auszeit ist ebenfalls wichtig!
Für DICH! Und zwar jeden Tag!


Ich habe eine Freundin, die gönnt sich jeden Tag nach der Arbeit 1 Stunde Sofazeit. Ob sie nun liest, fern sieht oder einfach Musik hört und ausruht.
Das ist so in der Familie abgesprochen. Sie  wird in dieser Stunde auch von den Kindern nur in Notfällen gestört.

Wenn du dir etwas Gutes tun willst, dann plane dir täglich genau so eine Art Auszeit für dich ein. Überlege dir,  was Du brauchst und was bei dir Zuhause möglich ist.
Sie muss zu deinem Tag passt und für dich machbar sein!

SplitShire-8377-800x500+KopieVerpflichte dich bitte nicht, etwas zu tun, was dir „gut tun würde“.


Spüre lieber in dich hinein, was du in diesem Moment wirklich tun möchtest!

Völlig sinnentleert!
Fällt dir das schwer?

Ein Tip:
Du kannst dir als Hilfestellung z.B. einfach ein kleines Schreibheft zulegen, in das du alles einträgst, was dein Herz zum Singen bringt.

Habe dich lieb. Sei DIR das wert.
Schaffe und halte dir einen Schonraum nur für dich!
Nimm deinen Raum ein!

Dann kannst du dem Rest der Welt auch weiterhin etwas von deinen vielen Qualitäten abgeben. In der restlichen Zeit!


Übung macht den Meister

Aus eigener Erfahrung kann ich  sagen: „Das darf geübt werden!“
Etwas zu wissen und es zu leben, sind zwei verschiedene Dinge.


Obwohl ich glücklicherweise keinen Acht-Stunden Tag habe und mir auch niemand auf die Finger guckt, gucke ich mir doch selbst auf die Finger!
Ich bin immer noch mein schärfster Kritiker und ich habe immer noch ab und an ein schlechtes Gewissen, wenn ich einfach mal NICHTS tue!
Tief in mir höre ich dann die Stimme meiner Mutter: „Kind, hast du gar nichts zu tun…?“
Ja – ich weiß, wo das herkommt. Aber das sitze ich inzwischen aus!
Ich strecke der Stimme in mir gedanklich die Zunge raus und sage:
„Doch! Ich habe etwas zu tun: auszuruhen!“

Ich schaffe das nicht

Du hast das Gefühl, dass es dir noch nicht gelingt und fragst dich gerade, ob sich das ändern lässt.


Aber klar!
Fast alles lässt sich ändern. Man muss einfach einmal damit beginnen!

Und dann dran bleiben und es immer und immer wieder versuchen.
Mit der Zeit wird dann ein Automatismus daraus.
Dann wird  das nach und nach etwas  ganz Selbstverständliches!
Wenn du gerne Hilfe und Unterstützung dazu  hättest, dann nutze das

Gratis Telefonat

und finde heraus, ob wir zusammen passen.


Ob nun mit mir oder ohne mich – du musst nur eines tun:
Den ersten Schritt!
Du kannst nur verändern, was dir auch bewusst ist.

Möglicherweise hast du ja gerade mit deinem ersten Schritt begonnen…


Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig nachdenklich machen und werde diesem wichtigen Thema sicher noch den einen oder anderen Artikel widmen.
Es wäre schön, dich dann wieder dabei zu haben!
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Chakra MeditationAls kleines Geschenk von mir, kannst du dir mit einem Klick auf das Bild das Video zur „Chakra-Blüten Meditation“ herunterladen. Wenn du ausgelaugt und müde bist, dann hilft sie dir auf sanfte Art, wieder in deine Mitte und in die Entspannung zu kommen.


 


Konnte ich dich mit diesem  Artikel berühren?
  • Schreib mir doch, wie es dir gelingt, deinen Wert zu leben!
  • Was tust du aktiv für dich?
  • Womit  füllst du deine sinnfreie Zeit am liebsten?

 

Das war es für heute. Mach es dir jetzt  so richtig schön und lass es dir gut gehen!

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Ich winke dir fröhlich zu aus Büttelborn!
Deine Silke

 

About Silke Kitzmann

Als Seelencoach helfe ich Frauen, ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern und aktuellen Leidensdruck zu mindern, bzw. ganz zu verabschieden. Durch mediales Coaching lösen sich meine Klienten Schicht um Schicht aus ihren aktuellen Dramen und verändern nachhaltig ihre energetischen Schieflagen. Dadurch gewinnen sie ihre Kraft, ihre Freude und ihre Leichtigkeit immer mehr zurück - für ein schöneres Leben!

2 thoughts on “Wie ist das mit deinem Selbstwert

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