Im Flow sein – über den Fluss des Lebens

   Im Flow sein – über den Fluss des Lebens 

Vor kurzem wurde ich über Facebook auf einen Online Summit aufmerksam. Es ging dabei um das zur Zeit sehr präsente Thema „Flow“. Bekannte Persönlichkeiten aus der spirituellen Szene nahmen als Sprecher teil und so verfolgte ich ausgewählte Vorträge.


Im folgenden Artikel möchte ich gerne einige der Impulse an dich weitergeben, die ich herausgefiltert habe und als wichtig und wertvoll empfinde.
Beginnen wir doch ganz vorne:
Was bedeutet das Wort „Flow“ überhaupt?

   Im Flow sein – was bedeutet das eigentlich ? 

flow
Thematisiert wurde vor allem:


  • der „positive Flow“
    Alles läuft wie am Schnürchen, gerade so, wie du es dir wünschst.
  • der „negative Flow“
    Alles läuft wie am Schnürchen, allerdings in die falsche Richtung. Du bist in eine Negativspirale geraten..!
  • das Gegenteil von Flow: die „Blockade“ und Wege, sie zu überwinden.
    Das macht Sinn! Wenn ich nicht im Fluss bin, dann stecke ich wohl fest…
    Heißt das im Umkehrschluss, wenn ich meine Blockaden löse, komme ich automatisch in den „Flow“?

Je länger ich den Vorträgen zuhörte, um so mehr fiel mir auf, dass viele Speaker das Wort „Flow“ (= Fluss) ganz unterschiedlich definierten und mit Inhalt füllten.

Es ging um

  • den Flow im Innen:  ein Gefühl des Friedens erreichen, sich ins Leben hinein entspannen;
  • Flow in einem bestimmten Lebensbereich: Erfolg im Business, im Beruf, in den Finanzen erlange;
  • den Flow im Außen: mit dem Leben und seinen Ereignissen tanzen;

Definition:
Flow bedeutet,  dass für dich alles flutscht oder du mit allem, was (dir) geschieht im Frieden bist!


Da stellt sich für mich gleich die nächste Frage: Wie bekomme ich das hin?

    Wie erreiche ich den Flow  

FlowHierzu möchte ich dir ein ganz unspektakuläres, persönliches Beispiel erzählen, von einem Tag in meinem Leben, an dem ich mich rundum im Flow gefühlt habe.


Sicher hast du das in ähnlicher Form auch schon  erlebt… Ich wollte im Einkaufszentrum ein paar Dinge besorgen und hatte mir dazu eine Liste gemacht.

  • Der Tag begann gut, ich hatte gute Laune und war motiviert.
  • Im Einkaufszentrum erwartete mich ein schöner, großer,  freier Parkplatz nahe des Eingangs. (Ich bin nicht so die Einparkkünstlerin…)
  • Im ersten Laden fand ich meinen Wunschartikel sofort und konnte gleich einen Haken auf die Einkaufsliste setzen.
  • Im zweiten Geschäft war mein Einkauf gerade im Angebot, juhu! Im nächsten Laden gab es aufgrund einer Aktionswoche sogar noch ein kleines Geschenk dazu.
  • Ich bekam zusehends bessere Laune, auf die sich die jeweiligen Verkäufer einließen. Fröhlich lächelten und scherzten sie mit mir und im Nullkommanichts, viel schneller als gedacht,  war meine ToDo-Liste abgearbeitet!  Ich hatte alles was ich wollte, dabei ein Schnäppchen gemacht, ein kleines Geschenk bekommen und bis zum Mittagessen freie Zeit übrig.
  • Beim anschließenden Bummel durch die Geschäfte fand ich sogar noch ein T-Shirt, das mir gut gefiel.  Am Mittag erreichte ich ganz entspannt und gut gelaunt wieder unser Haus, bevor mein Sohn aus der Schule kam!

Insgesamt war das ein wundervoller Morgen, den ich mir in dieser Form öfter wünschen würde! Leider ist das aber nicht der normale Tagesverlauf in meinem Leben… Dieser „Flow“ war ein Geschenk. Als solches habe ich es erkannt und gerne angenommen!
Aber was war hier passiert?


Auf irgendeine wundersame Weise waren an diesem Tag meine Absichten mit dem Universum vollkommen im Einklang. Alle Weichen waren auf Erfolg gestellt – es war mir unbewusst gelungen, einen perfekten Tag zu manifestieren!

Hier stellt sich nun die Frage:
Kann ich das öfter haben, wenn ich fleißig manifestieren übe?
Vielleicht sogar immer?
Ist das überhaupt sinnvoll?

Die Sprecher im Summit hatten dazu ganz verschiedene Ansichten:

  1. Die einen gaben ausführliche Erklärungen dazu, wie du durch Manifestieren und Blockadenlösen dein Unterbewusstsein mit deinem Idealzustand in Einklang bringst.
  2. Die anderen sagten: „Ohne Herausforderungen gibt es keinen inneren Wachstum. Der Flow ist ein Geschenk, aber nicht als Dauerzustand gedacht! Ein Leben, in dem ich permanent mit einem Cocktail im Liegestuhl liege, ist sicher für eine Weile sehr schön. Auf längere Zeit gesehen, wird es aber schal und unbefriedigend.“

Wie siehst du das?
 Versuchst du deinen Flow erarbeiten, erzwingen, erwünschen?


Oder nimmst du ihn als zufällige, glückliche Kongruenz zwischen dir und dem Universum? Als einen Moment, der in das Schatzkästchen der Augenblicke gehört, für die man dankbar sein darf?
Aber wie könntest du den Flow denn „herbeizwingen“?

   Das Leben passt sich meinen Wünschen an:  Exkurs im Manifestieren 

FlowDas Buch oder den Film  „The Secret“ kennst du sicher. Möglicherweise hast du auch schon einiges über „Bestellungen beim Universum“ gehört? Ich  weiß inzwischen recht genau, was ich tun kann, wenn ich die „Weichen auf Erfolg stellen“ möchte…

Falls du dir nicht ganz sicher bist, gebe ich dieses Wissen in einem kleinen Exkurs zum Thema „Manifestieren“ gerne an dich weiter:

  1. Du visualisierst deinen gewünschten Zustand. Schließe die Augen, stelle ihn dir in Einzelheiten vor. Das kannst du durch ein Visionboard, ein Dankbarkeitstagebuch oder eine Wünscheliste, die du jeden Tag anschaust, unterstützen. Formuliere deine Ziele unbedingt im „Ist-Zustand“, nicht im Konjunktiv. Gehe in das „Danke, dass ich das jetzt habe!“ hinein… Schön ist auch, wenn du dir jeden Morgen nach dem Aufwachen einige Minuten dafür reservierst, dir deinen Tag in den schönsten Farben auszumalen. Du ziehst an, was du ausstrahlst…
  2. Neben dem inneren Bild ist vor allem das WunschGEFÜHL der Auslöser zum Erfolg! Das heißt, du musst zunächst herausfinden um welches Gefühl es dir bei deinem Wunsch eigentlich geht. Wie wirst du dich fühlen, wenn der Zustand eingetroffen ist? Geht es dir nur um ein neues Auto (wahlweise Urlaub, Kleidungsstück, Frisur etc. ) oder möchtest du endlich einmal ganz besonders sein, einmal herausleuchten aus der Masse und dich in bewundernden Blicken sonnen? Ist der wirkliche Herzenswunsch dahinter nicht vielleicht mehr Anerkennung und Sichtbarkeit?
  3. Dann gilt es als nächstes, dieses Gefühl herbeizuholen und darinnen zu baden und zwar noch bevor dein Wunsch erfüllt wurde. Erforsche: Kennst du das Gefühl bereits? Wo und wann hast du es in deinem Leben bereits erfahren?
  4. Tagträumen ist nun angesagt: Tauche immer wieder in das besagte (schon bekannte) Gefühl und die schon erfahrene Situation und/oder dein Wunschbild ein. Genieße, dass du es bereits hast! Wie die Amerikaner so schön sagen: „Fake it until you make it!“, also „Tu so als ob, bis du es hast!“
    Das Universum reagiert mit Resonanzen: Du ziehst das an, was du bereits hast. Nicht das, was du dir wünschst…!
  5. Dazu noch ein kleiner Tipp: Setze dein Ziel am besten zunächst nicht in allzu weite Ferne des Ist-Zustands. Es darf für dich nicht zu unglaubwürdig sein – dein Geist muss die Lücke schließen können..! Mache „Babysteps“. Du kannst ja später noch nachjustieren und dich mit mehreren Zwischenschritten deinem Wunsch annähern.

Du findest, dass du da ganz schön was zu tun hast?
Tja, wie wichtig ist dir dein Ziel?
Ran an den Speck, denn: „Von nichts kommt nichts!“
(Beliebter hinderlicher Glaubenssatz… 😉 )

Ganz ehrlich?
Mir ist das meistens zu anstrengend! Ich mache das nicht allzu oft. Für meinen Alltag bevorzuge die andere Variante:


    Flow: Ich passe mich dem Leben an  

FlowHier kommt eine zweite Möglichkeit, in den Flow zu gelangen:
Du hörst damit auf, dein Leben in ein Muster zwingen zu wollen, sondern du entspannst dich in dein Leben hinein, gibst dich ihm hin und lässt deine Widerstände los.


Vielleicht denkst du jetzt: „Huch, da habe ich ja gar nichst mehr im Griff! Das wird Chaos, wie soll das gut gehen?“
Genau das ist der Punkt!
Du hast dein Leben nicht „im Griff“, eigentlich nie. Struktur ist eine hilfreiche Illusion für unseren Geist. Das Leben kann dir in deine besten Absichten und Pläne zu jeder Zeit hineinplumpsen und dich ordentlich durcheinanderrütteln.
Entspannter und weiser scheint es mir,  immer wieder aktiv gut für mich und meine Interessen zu sorgen und dabei achtsam zu sein, was das Leben gerade mit mir vorhat. Kennst du den Satz: „Da, wo du gerade bist, genau dort bist du richtig!“?
Meine größte Herausforderung liegt darin, mich mit meiner aktuellen Situation und den Ereignissen des Tages auseinanderzusetzen und etwas daraus zu machen, bzw. sie möglichst gelassen anzunehmen. Es geht weniger darum, dem Tag meine Pläne aufzuzwingen, sondern  vielmehr mit den Ereignissen mitzuschwingen. Vertrauen zu lernen, dass schon alles gut ist. Genau so, wie es eben gerade ist!
Dabei ist es äußerst hilfreich, wenn es uns gelingt, mit unseren Gedanken ganz präsent zu sein! Oft verbringen wir die Hälfte des Tages damit, über vergangene Situationen nachzudenken oder uns künftige Ereignisse auszumalen. Tatsächlich leben wir aber immer gerade im „Jetzt“ und können gerade jetzt verändern, das uns stört.
Um das „Mitschwingen“ besser zu veranschaulichen, hier noch ein kurzes Beispiel: Einmal angenommen, du hättest einen schönen Ausflug mit einer längeren Autofahrt geplant. Nun beginnt es aber gerade in Strömen zu regnen…
Du hast jetzt die Wahl:
a) Du ärgerst dich, setzt dich aber trotzdem ins  Auto, um total gestresst und genervt deinen Ausflug durchzuziehen. Schließlich hast du das ja so geplant!

b) Du  findest dich mit der neuen Situation ab und machst es dir zu Hause schön gemütlich. Du bist bereit den Tag zu genießen, ohne vor dich hin zu grummeln…

c) Du lehnst dich zurück und wartest mal ab, ob sich das Wetter noch ändert. Dann startest du einfach später. Vielleicht suchst du dir auch ein näheres Ziel.

Das ist, wie ich finde,  die hohe Kunst mit dem „Flow“: Achtsam sein, sich auf das einlassen, was sich gerade zeigt und das Beste daraus machen! Das möchte geübt werden…
Und wie ist das jetzt mit den Blockaden?

    Flow durch Blockaden lösen? 

Ach ja, da war ja auch noch etwas mit Blockaden. Dass sie dem Flow im Wege stehen..
Könnte das für dich nicht auch ein hilfreicher Ansatzpunkt sein?


Folgerichtig würde das doch bedeuten, wenn du deine Blockaden alle erkennst und transformierst, dann kann der berühmte Flow endlich einsetzen?
Hmm, irgendwie schon..!
Weil ich mit und für meine Klienten täglich energetische Blockaden löse, weiß ich, dass es ihnen damit hinterher deutlich besser geht. Fast immer sind sie näher an ihren Wunschzustand herangekommen, manchmal haben sie ihn sogar direkt erreicht!
Und dennoch wie es mit Blockaden so ist, für mich ist es ein Pluralwort: Es gibt davon viele…, richtig viele! Entsprechend halte ich es für sehr sinnvoll hinzuschauen. Hinzuschauen und immer wieder mit dem Verstand wie auch im Unterbewusstsein und auf Seelenebene mit persönlichen Widerständen und Schmerzthemen aufzuräumen.
Selten ist danach jedoch das komplette Leben, abrakadabra, in Butter! Vielmehr ist jeder Widerstand, den wir uns anschauen und den wir befrieden, immer EIN weiterer Schritt auf dem Weg zum Wunschzustand, zum Ziel und damit zum Flow!
Einen Weg gehen, bedeutet zahlreiche Schritte zu gehen…
Wo du dich gerade befindest, hängt immer auch damit zusammen, von wo du gestartet bist und wie viele Schritte du bereits getan hast.

   Viele Wege führen zum… Flow 

flow


Wie schön es ist, dass es so viele Wege zum Ziel gibt. Für mich zeichnen sich nun drei Wege zum Flow ab.

 

 

  1. Von außen nach innen – Du manifestierst und holst dir den Flow aktiv in dein Leben.
  2. Von innen nach außen – Du ruhst entspannt in dir und machst das Beste aus dem, was das Leben dir schenkt.
  3. Der mittlere Weg – Du bist achtsam, erkennst und wandelst Blockaden. Du nimmst an, was du (vorerst) nicht ändern kannst und öffnest dir Schritt für Schritt deine Türen.
    Es war wirklich schön, so einen Blumenstrauß an Sichtweisen zu dem Thema zu bekommen. Rückblickend erkenne ich, dass ich es bisher gar nicht so schlecht gemacht habe, mit dem Flow in meinem Leben:
  1. Einzelne Dinge, die mir sehr am Herzen liegen, versuche ich absichtsvoll zu manifestieren.
  2. Wenn mich das Leben rüttelt, dann sitze ich das aus. Dann nehme ich mir auch das Recht auf eine Auszeit, bis die Welle über mich gespült ist.
  3. Ich versuche immer mehr und achtsamer, mir anzuschauen, was das Leben mir gerade vor die Füße legt. Mich darauf einzulassen und damit zu beschäftigen.
  4. Begleitend halte ich Ausschau nach größeren Schmerzthemen, die mich einschränken und klein machen. Hier gehe ich in die Transformationsarbeit. Vieles kann ich für mich alleine tun, für das Eingemachte suche ich mir Unterstützung.

Und du so?
Hast du bereits eine Methode, in den angenehmen Fluss zu kommen?


   Flow – wie machst du das?

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Blogartikel weiterhelfen und neue Sichtweisen eröffnen. Ganz sicher hast auch du diesbezüglich bereits einiges erlebt und ich bin sehr gespannt auf deine Erfahrungen zum Thema!

  • Welche wertvollen Momente, in denen alles gefluscht ist, bewahrst du in deinem Schatzkästchen auf?
  • Hast du noch weitere Tipps oder Sichtweisen für uns?

Ich freue mich über jede Geschichte und jeden Impuls, den du mit uns teilst. Schreibe ihn einfach in den Kommentar unter dem Artikel! 🙂

Das war es für heute von meiner Seite.
Alles Liebe und Gute für dich und „
MÖGE  DER FLOW MIT DIR SEIN!

Rauhnächte

Viele Grüße von mir,
ich winke dir fröhlich zu aus Büttelborn!
Deine Silke

  PS  

Bevor du gehst, habe ich noch ein Geschenk für dich:
Ich habe eine transformative Heilsession als Video aufgezeichnet, so dass du beim Anschauen ein wenig Ballast abwerfen kannst. Trage dich gerne ein, damit ich dir kostenlos die Fernheilsitzung zum Thema „Schwere loslassen – Freude leben“ zusenden kann!


Weiterhin hast du damit die Möglichkeit, mich und meine persönliche Arbeitsweise kostenlos kennen zu lernen.


Ja, ich hätte gerne das Video!


About Silke Kitzmann

Als Seelencoach helfe ich Frauen, ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern und aktuellen Leidensdruck zu mindern, bzw. ganz zu verabschieden. Durch mediales Coaching lösen sich meine Klienten Schicht um Schicht aus ihren aktuellen Dramen und verändern nachhaltig ihre energetischen Schieflagen. Dadurch gewinnen sie ihre Kraft, ihre Freude und ihre Leichtigkeit immer mehr zurück - für ein schöneres Leben!

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