Chakren Grundwissen

Was ist ein Chakra

Ein Chakra ist ein Energiezentrum im Körper, das Lebensenergie aufnimmt, verarbeitet und weiterleitet.

In der traditionellen Lehre gibt es sieben Hauptchakren, die entlang der Wirbelsäule verlaufen.

Auf dieser Seite erhältst du Grundwissen zu Begriffen wie Chakra, Hauptchakren, Nebenchakren, Chakrenausgleich, atlantischen Chakren.

Was ist ein Chakra: Bedeutung und Funktion einfach erklärt

  • Ein Chakra ist eine Art Energieportal.
  • Es zeigt sich vorne und hinten am Körper als trichterförmiger Energiewirbel.
  • Es versorgt die jeweilige körperliche Region mit Universeller Lebensenergie und unterstützt dabei gleichzeitig die zugehörigen Organe.
  • Jedes Chakra hat seine Aufgaben im Bereich des Körpers und auch im Bereich der Seele.
  • Der Körper ist von unzähligen Chakren in verschiedenen Größen übersät.
  • Wir arbeiten traditionell mit den 7 Hauptchakren, wobei die Chakrenarbeit in neuerer Zeit die 12 atlantischen Chakren einbezieht.
  • Alle Hauptchakren liegen (mehr oder weniger) untereinander auf der Körperachse, wobei ihnen jeweils eine eigene Farbe zugeordnet ist.
  • Man nennt diese Chakrensäule auch „Sushumna“.
  • Jedes Chakra ist weiterhin einer spezifischen Schicht der Aura (menschlicher Energiekörper) zugeordnet.

Wieviele Chakren gibt es im Körper?

Dein Körper ist mit unzähligen kleinen und großen Energieportalen (Chakren) versehen, die ihn mit Lebensenergie versorgen. Meist arbeiten wir mit den 7 Hauptchakren sowie den Hand-, bzw Fußchakren.

Inzwischen arbeiten auch viele Menschen mit dem atlantischen Chakrensystem, das 12 Hauptchakren definiert.

Was ist die Aufgabe eines Chakras?

Jedes Chakra verbindet und versorgt den physischen Körper mit Lebensenergie. Dabei wirkt es körperlich für die Region, in der es sich befindet.

Aber auch emotionale Themen sind mit den Chakren verbunden, so dass sie durch ein gleichmäßig sich drehendes Chakrenrad energetisch versorgt und in der Balance gehalten werden.

Überblick über die 7 traditionellen Hauptchakren und ihre Aufgaben

1. Wurzelchakra (Sanskrit: Muladhara):

  • Lage: zwischen Anus und Harnröhre, öffnet s. nach unten;
  • versorgt die Hormondrüsen der Nebennieren (Adrenalin)
  • Farbe: Rot
  • Element: Erde
  • Ausprägung: ersten 5 Lebensmonate
  • steht für Urvertrauen, Verwurzelt sein, auf der Erde sicher fühlen, Selbstwert
  • Negativ: Angst, Verteidigung, Aggression, Unsicherheit
  • Thema: „Materialität, Vertrauen, Erdung“
  • zum Heilzeichen für das Wurzelchakra

2. Bauch-, Nabel-, Sakralchakra (Sanskrit: Swadhisthana)

  • Lage: drei Fingerbreit unter dem Bauchnabel;
  • Element: Wasser
  • Farbe: Orange
  • Körper: Blase, Niere, Geschlechtsorgane, Keimdrüsen, Lymphsystem
  • Ausprägung: 3. – 8. Jahre, Teenager
  • Seelisch: Schöpferkraft/ Kreativität, Sexualität, Gefühle, Sinnesfreude im Körper
  • Negativ: Schuldgefühle, Hemmungen, Geringes Selbstbild, Gefühle speichern
  • Thema: „Emotionen & Sexualität & Loslassen“
  • zum Heilzeichen für das Bauchchakra
  • Lage: Handbreit über Bauchnabel
  • Körper: Bauchspeicheldrüse (Verdauungsenzym, Hormone), Verdauungssystem
  • Farbe: Gelb
  • Elemente: Feuer
  • Seelisch: Durchsetzung des Willens, Macht oder Ohnmacht, fördert Ausgleich zwischen männlichen und weiblichen Anteilen, Selbstvertrauen
  • Ausprägung: 8 – 9 Jahre
  • 1. Stufe der Intuition ( zusammen mit dem 3. Auge)
  • Negativ: Kontrolle ausüben, Hindernisse sehen, Mutlosigkeit
  • Thema: „Gedankenmuster & Glaubenssätze“
  • zum Heilzeichen für das Solarplexus Chakra

4. Herzchakra (S: Anahata)

  • Lage: Höhe phys. Herz
  • Farben: Grün und Rosa
  • Körper: Atmung, Herz, Thymusdrüse
  • Elemente: Luft
  • Seelisch: Liebe, Eigenliebe, Mitgefühl, Optimismus
  • Negativ: Depression, Eifersucht, Angst vor Nähe, Rationalität, Pessimismus
  • Ausprägung: 12 – 16 Jahre
  • Thema: „Verbindung zur höheren Liebe“
  • zum Heilzeichen für das Herzchakra

5.  Halschakra/ Kehlkopfchakra (S. Vishuddhi)

  • Lage: unter Schilddrüse
  • Farbe: Hellblau
  • Element: Äther
  • Körper: Schilddrüse,Kehle, Stimmbänder, Mund, Luft- u- Speiseröhre, Ohren, HWS, Halsschlagader
  • Seelisch: ehrliche Kommunikation nach innen und außen, gute Verständigung, Flexibilität, Kreativität,
  • Ausprägung: 16 -21 Jahre
  • Negativ: viel reden, ohne Inhalt, kann Bedürfnisse nicht äußern, Schreien
  • Thema: „Seelischer Ausdruck auf Erden“
  • zum Heilzeichen für das Halschakra
  • auch Tönen ist eine direkte Aktivierung für das Halschakra

6. Stirnchakra/ Drittes Auge (S: Ajneya)  

  • Lage: Stirnmitte, oberhalb der Augenbrauen
  • Farbe: Indigo/ Violett
  • Element: Geist
  • Körper: Hirnanhangdrüse, steuert Hormonausschüttung d. übrigen Drüsen, Augen
  • Seelisch: Intuition, Verbindung zw. geistigem Leben und Alltag, innere Wahrheit
  • Ausprägung: 21 – 26 Jahre, bei Interesse an eigenen Spiritualität
  • Negativ: Vergesslichkeit, unverwirklichte Pläne, intel. Arroganz, starkes Ego
  • Thema: „Verbindung zur inkarnierten Seele“
  • zum Heilzeichen für das Stirnchakra

7. Kronenchakra (S: Sahasrara)

  • Lage: Scheitel, höchster Punkt d. Kopfes, Öffnung nach oben
  • Farben: Violett, Weiß, Gold
  • Körper: Zirbeldrüse, nimmt Licht auf, gibt schwere Energie ab
  • Seelisch: Verbindung zum Göttlichen, Spaß, Spiel
  • Ausprägung: 26 – 30 Jahre
  • gleicht sich automatisch aus, beim Ausgleich der übrigen 6 Chakren
  • Negativ ausgeprägt: Der Mensch ist sehr materialistisch.
  • Thema: „Tor zum höheren Selbst“
  • zum Heilzeichen für das Kronenchakra

Was bedeutet die Überversorgung oder Unterversorgung eines Chakras?

Wenn ein Chakra aus dem  Gleichgewicht geraten ist, dann gelingt es ihm nicht, ausreichend Lebensenergie von außen aufzunehmen und im System zu verteilen. Es ist mehr oder weniger blockiert.

Die Folge ist eine Unterversorgung der jeweiligen Auraschicht sowie der Organe, die mit diesem Chakra verbunden sind.

Beispiel:
Ein blockiertes Kehlchakra kann die Ursache für eine Schilddrüsenunterfunktion sein, weil der betreffende Bereich nicht mehr ausreichend mit Lebensenergie versorgt werden kann. Durch einen regelmäßigen Chakrenausgleich oder die „Kundalinibalance“ kann diese Schieflage positiv beeinflusst werden.

Genauso kann ein Chakra auch mit Energie überversorgt sein! Dann dreht es sich zu schnell und zieht ein Übermaß an Lebensenergie in den entsprechenden Körperbereich. Du kannst es dir wie Stress oder Hektik vorstellen, weshalb auch eine Überversorgung für körperliches Unwohlsein sorgt.

Was bringt ein Chakra in ein Ungleichgewicht?

Ein Chakra (Energiezentrum) gerät ins Ungleichgewicht, wenn der natürliche Energiefluss durch physische, emotionale oder psychische Belastungen gestört ist. Die Ursachen sind vielfältig und dabei häufig eng mit dem Lebensstil verbunden. 

Hauptursachen für ein Chakra-Ungleichgewicht:

1. Emotionale und Psychische Belastungen als häufigsten Ursache

Je nachdem wo der emotionale Schmerz als Thema verankert ist , wird das dazugehörige Chakra aus der Balance gebracht.

  • Stress und Überlastung: Dauerhafter Stress wirkt sich negativ auf alle Chakren aus, wie z.B. auf das Wurzelchakra (Existenzängste) und das Solarplexus-Chakra (Kontrollverlust).
  • Angst und Unsicherheit: Ängste, Sorgen, Misstrauen oder das Gefühl, nicht sicher zu sein, blockieren z.B. das Wurzelchakra.
  • Unterdrückte Emotionen: Nicht verarbeitete Wut, Trauer oder Ängste führen zu Blockaden. Dabei sind besonders das Herz- oder Halschakra betroffen.
  • Geringes Selbstwertgefühl: Ein Mangel an Selbstvertrauen und ständige Selbstzweifel stören das Solarplexus-Chakra.
  • Kommunikationsprobleme: Schwierigkeiten, sich passend auszudrücken oder die Wahrheit zu sagen, können zum Beispiel zu einer Störung des Halschakras führen.

2. Lebensstil und Verhalten

  • Mangelnde Selbstfürsorge: Vernachlässigung des eigenen Körpers, ungesunde Ernährung und auch Schlafmangel schwächen das gesamte System.
  • Fehlende Erdung: Ein Mangel an Kontakt zur Natur oder ein zu kopflastiger Lebensstil bringt das Wurzelchakra aus der Balance.
  • Übermäßiges Analysieren & Grübeln: Dadurch, dass du zu viel im Kopf bist und zu wenig im Gefühl kann mit der Zeit das Solarplexus-Chakra überlastet werden.

3. Körperliche Ursachen

Dann gibt es auch noch physische Ursachen, die auf die Chakren einwirken. Blockaden können vom Körper, aber auch von der Psyche verursacht werden und sind oft eng miteinander verzahnt. Es gilt das Prinzip: „von Außen nach Innen wie auch von Innen nach Außen“

  • Körperliche Verspannungen: Blockaden im Körper spiegeln oft energetische Blockaden wider.
  • Krankheiten: Körperliche Beschwerden, wie zum Beispiel Sodbrennen (Solarplexus) oder Halsschmerzen (Halschakra) können Hinweise auf ein Ungleichgewicht sein. 

Wie kann ich meine Chakren in der Balance halten?

Du ahnst es vielleicht schon: Deine Chakren sind ein Spiegel deines Lebens, deshalb gelingt dies höchst selten. Es geht vielmehr darum, sich die unbalancierten Chakren und ihre emotionalen Themen ganz individuell anzuschauen sowie sich ihnen regelmäßig zuzuwenden.

Dies kann durch Meditation oder gezieltes Joga gelingen. Einen recht zügigen Chakrenausgleich kannst du dir aber auch durch Reikienergie schenken. ( Reiki lernen zum Chakrenausgleichen)

Wenn du deine „Problem“ Chakren bereits kennst, dann empfehle ich dir das jeweilige Lemurische Heilzeichen dazu. Mit ihm kannst du ohne großen Aufwand tief in das Chakra-Thema eintauchen und dein Chakra wieder in die Harmonie bringen. Gleichzeitig wirkst du heilsam auf das dahinter stehende Thema ein. (Chakrenoptimierung Lemurische Heilzeichen)

Insgesamt gilt: Für ein harmonisches, balanciertes Chakrensystem solltest du Dranbleiben und es regelmäßig reinigen!

Interessierst du dich dafür, wie die Chakren mit deinem Energiekörper zusammenspielen und wie Geistiges Heilen funktioniert? Dann lies hier weiter: Blogartikel Geistiges Heilen und Energiearbeit.

Silke Kitzmann, Artikel über die Bedeutung eines Chakras

(mehr zur Autorin)

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