Wie denkst du über dich?

Wie denkst du über dich

Mein letzter Artikel handelte davon, wie wichtig es ist, dass wir täglich gut für uns sorgen.

Heute geht darum, wie wir über uns selbst denken!
Unsere Handlungen folgen unseren Gedanken.
Wenn wir freundlich über uns denken, dann setzen wir das auch aktiv um!


Jetzt wirst du sagen: „Aber klar, denke ich freundlich über mich!“
Nun ja – bist du dir sicher?

Gerade  vor ein paar Tagen

Wie denkst du über dich?

Ich habe im Garten die Kaninchen gefüttert, es lag Schnee. Da fiel mein Blick auf den Gartenschlauch!


Er war zwar aufgewickelt, doch das Ende mit der nagelneuen, teuren Wasserdüse, die ich mir im Herbst geleistet hatte, lag im Schneematsch.
Mein erster Gedanke war: „Oh nein – wer war das?“
(Erst einmal ganz klassisch die Schuld bei jemand anderem suchen…)
Da ich bei uns über die Gartenherrschaft verfüge, war schnell klar: „Ich war das!“

Und wie war meine Reaktion darauf?
Wie denkst du über dich?Ich schimpfte laut vor mich hin:
„Ich Idiot! Da habe ich doch den Sch..schlauch vergessen!
Wie blöd kann man denn sein!

Wieso habe ich den nicht in den Schuppen gestellt!“
(Im Garten rede ich gerne mal mit mir selbst.)

Und – hast du es gemerkt?
Kein bisschen Liebe, kein bisschen Verständnis!
Da weiß man alles mögliche darüber, aber ach, die Umsetzung im täglichen Leben..!
Am besagten Tag war ich dennoch aufmerksam.
Ich bin direkt in den Verbesserungsmodus gegangen:
Wie denkst du über dich?
Ich habe mit dem Schimpfen aufgehört und mich bemüht, mir Verständnis und Freundlichkeit entgegenzubringen.
Das mache ich, indem ich dagegen halte:
„Na ja, das kann ja mal passieren, wenn man so viele Dinge im Kopf hat!

Gut, dass ich das jetzt bemerkt habe, dann kann ich es ja in Ordnung bringen!“
Dieses Umändern ist ein Lernprozess, an dem ich gerade arbeite.

Damit kann ich mein Denken „umprogrammieren“, wenn ich lange genug dranbleibe. Das kannst du auch!


Selbstkritik versus Eigenlob

Wir selbst sind in der Regel unsere schärfsten und strengsten Kritiker!
Wir erkennen unsere Fehler sofort, beschimpfen uns selbst und reiten gedanklich gerne noch ein Weilchen auf dem Vergehen herum!


Das würden wir uns von niemand anderem bieten lassen.
Das sollten wir auch nicht!
Von niemandem!
Und schon gar nicht von uns selbst!
Wie oft geschieht es denn im Gegenzug, dass du dich lobst?
Dafür, dass du etwas gut hinbekommen hast oder dafür, dass du dich sehr angestrengt hast.
Stellst du dich dann hin, klopfst dir gedanklich auf die Schulter und sagst (in meinem Fall):
Mensch Silke, prima! Da hast du aber alles gegeben! Das war eine saubere Leistung!
Wie du dich heute in den Einkauf (… die Hausarbeit, die Hausaufgabenbetreuung, das Kundengespräch…  Setz einfach ein, was bei dir passt.) reingehängt hast!
Du warst so strukturiert, mit so guten Nerven! Das hast du einfach super gemacht!“

Das würdest du nie tun?
Das ist  „Selbstbeweihräucherung“?
Hmm – tut es denn jemand anderes für dich?

Wer lobt dich?

Wie denkst du über dich?Wie oft wirst du denn täglich von außen gelobt?


Sieht deine Umgebung denn, wie sehr du dich täglich anstrengst?
Bekommt jemand mit, wie du Dinge tust, für die du dich überwindest, zu denen du keine Lust hast?
Wahrscheinlich nicht!
Wie oft fänden wir ein lobendes Wort von außen angebracht und es kommt nicht?

Sollte es dann doch kommen, reagieren wir auch noch gerne bescheiden:
„Ach, das war doch nichts!“ oder „Gar kein Ding!“
Gelernt ist gelernt! 😉

Damit halten wir uns leider klein. Man kann durchaus gleichzeitig höflich und ehrlich sein!

Wie fühlt sich diese Antwort für dich an:
„Ja, ich bin auch ganz stolz auf mich! Ich habe das gerne gemacht, aber das war wirklich Arbeit!“ oder
„Ich bin auch froh, dass das so gelungen ist.  Ich musste mich dafür doch etwas überwinden.“


Das „Innere Kind“

Wenn es dir so geht, dann lass dir sagen:
Das sind gaaanz alte Muster!
Wie denkst du über dich?Da geht es um das „Innere Kind“.


Das ist der Teil in uns, der schon sein Leben lang auf die Bestätigung von Mama und Papa wartet. Das Lob, das einfach nicht so oft kam wie wir es gebraucht hätten!
Ja, wirklich! Immer noch, nach so langer Zeit, ganz verschüttet und tief innen warten viele von uns darauf, dass sie endlich im richtigen Licht gesehen werden und die verdiente Anerkennung erhalten!
Meinst du nicht auch, wir haben dieses Muster lange genug gelebt?
Erlaube dir als eigenständige Erwachsene, das jetzt zu ändern!
Übernimm die Selbstverantwortung und lobe dich, wenn du etwas geleistet hast!
Du selbst weißt, wann du dir das verdient hast!
Ja! Klopf dir auf die Schulter und lobe dich selbst!
Eigenlob stinkt NICHT! Wer hat das eigentlich gesagt?
Es ist ein großer Unterschied, ob du dich für besser als andere hältst oder ob du einfach nur mit deiner Leistung zufrieden bist! Nicht umsonst heißt es:

Bescheidenheit ist eine Zier – doch weiter kommst du ohne ihr!

Ich habe beschlossen, das für mich zu ändern!
Immer mal wieder klopfe ich mir gedanklich auf die Schultern, wenn ich mit mir zufrieden bin.


Manchmal belohne ich mich auch.
Mit einem Päuschen, einem Kaffee, Blumen oder sonst etwas, das mir gerade Freude macht!

Wie denkst du über dich?
Ich schimpfe mich auch nicht mehr  aus, wenn ich einmal vergessen habe daran zu denken, dass ich doch nett zu mir sein wollte!


Bist du dabei

Vielleicht magst du das für dich auch ausprobieren? 

Versuch es einfach!
Sag so Sätze wie:

  • „Ach, das ist mir jetzt wohl nicht gelungen!“
  • „Naja, das nächste Mal wird es besser!“ oder
  • „Ups – das habe ich gerade vergessen! Kann ja mal passieren.
    In Zukunft schreibe ich mir besser einen Zettel!“

Sei nett zu dir – denke nett von dir!
Sei nachsichtig mit deinen Fehlern.
Wer sonst sollte das wohl sein?

Mach doch mit, einfach, weil du es dir wert bist!


Jetzt bin ich mal neugierig!
Hast du dich im Artikel wiedergefunden?
Bekommst du es im Alltag bereits hin, nett mit dir umzugehen?

Ich freue mich auf deine Antwort und winke dir fröhlich IMG_5748_Ausgeschnittenzu aus Büttelborn!

 

Deine Silke

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About Silke Kitzmann

Als Seelencoach helfe ich Frauen, ihre Lebensqualität nachhaltig zu verbessern und aktuellen Leidensdruck zu mindern, bzw. ganz zu verabschieden. Durch mediales Coaching lösen sich meine Klienten Schicht um Schicht aus ihren aktuellen Dramen und verändern nachhaltig ihre energetischen Schieflagen. Dadurch gewinnen sie ihre Kraft, ihre Freude und ihre Leichtigkeit immer mehr zurück - für ein schöneres Leben!

2 thoughts on “Wie denkst du über dich?

  1. Es ist alles sehr interessant.
    Auf diese Seite bin ich gekommen, durch die Suche nach einer Heilerin für eine Bekannte. Sie hat am ganzen Körper Ausschlag. Eine Hautärztin hat ausgeschlossen, daß es eine Allergie ist.

    1. Liebe Christiane, die Haut ist ein großes Organ, das uns schützen möchte. Eine Allergie ist eine Warnung des Körpers, dass er der Meinung ist, etwas sei ihm feindlich gesinnt…
      Er reagiert sehr fein auf alle möglichen Einflüsse, auch auf feinstoffliche, in Form von schweren Gedanken und Gefühlen.
      Alles Gute für deine Freundin und ich freue mich, dass du meine Seite interessant findest. 🙂

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